Aktuelles


14.05.2012
Bananen-Apfel-Ragout im Hafermantel
Die Sonne scheint, die Vögel singen und die Luft ist warm - es ist mal wieder an der Zeit etwas über das schöne (Sportler-)Leben zu schreiben, auch wenn ich mich zur Zeit in einer heißen Phase befinde.
Ich bin hauptsächlich in Freiburg, die Vorbereitung für Madrid ist in vollem Gange, das Training läuft und ich bin fit. Also alles gut, auch der Kopf ist recht gechillt, allerdings lässt mich der Gedanke "Olympiaquali" natürlich nicht immer kalt. Aber gut, das ist wohl normal und mein Hirn kann auch immer noch Blödsinn denken – ganz wichtig ;).
Wohl vor allem unter hohem Laktateinfluss ist der Nonsense besonders präsent. Vor kurzem habe ich mit Kathrin nach einem neuen Namen für unseren täglichen Frühstücksbrei gesucht. Bananen-Apfel-Ragout im Hafermantel schien uns als eine passende Alternative. Da es das Wetter zulässt, können wir nun wieder im Garten sitzen und unsere Speise genießen.
Über das Wochenende war ich in Stuttgart. Am Freitag habe ich den Entlastungstag mit meiner Schwester genossen und am Samstag habe ich die Freibad Saison eröffnet. Gestern habe ich einen Trainings- und anschließenden Erholungstag in Walkersbach bei meinem Physio und seiner Familie verbracht.


28.04.2012
Ausflug zum Grand Prix in Les Sables d'Olonnes
Während sich die meisten in Deutschland am ersten Mai-Wochenende über das sonnige und warme Sommerwetter freuten, war ich im verregneten, kalten und windigen Frankreich an der Atlantikküste und hatte Angst dass ich krank werde.
Geplant war für die erste Etappe des Grand Prix in Frankreich (die erste Triathlon Liga dort) am Samstag ein Prolog mit 400 m schwimmen, 10 km Rad fahren und 3,1 km laufen, alles zusammen im Team. Für sonntags war ein normaler Sprintwettkampf vorgesehen. Schwimmen im Meer, radeln an der Küste und Laufen um einen kleinen Salzwasser See direkt hinter dem Strand.
Den Teamsprint am Samstag konnten wir starten. Zwar war das Wasser lediglich 13,7 Grad warm und die Außentemperatur auch nicht viel wärmer, aber während des Rennens hat es zumindest nicht geregnet und wenn man einmal Bewegung ist geht es dann auch mit der Temperatur ;).
Am Sonntag dann, als ich mit meinem Team beim Frühstück saß und unser Team Manager beim Krisen-Treffen war, wurde sehr schnell klar, dass an diesem Tag kein normaler Wettkampf statt finden konnte. Das Wetter war absolut garstig. Es windete fürchterlich, regnete und zudem war es viel zu kalt. Nach einigem Hin und Her stand fest, dass das Rennen abgesagt wird und das Ergebnis vom Vortag als Endergebnis gilt. Gut für uns, denn wir errangen am Vortag mit dem Team den 3. Platz und das ist somit nun auch unsere Position in der Gesamtwertung nach dem ersten Rennen.
Schade nur um das Einzelrennen, bei dem ich gerne meine gute Form gezeigt und eine gute Platzierung gemacht hätte. Naja, wenigstens bin ich nun nicht krank und kann morgen in voller Frische mit dem Training weiter machen.


27.04.2012
Grand Prix Les Sables
Am Wochenende starte ich innerhalb der französischen Liga für mein Team aus Chateauroux. Der Wettkampf findet in Les Sables an der Atlantik-Küste statt und erstreckt sich über zwei Tage. Mehr Infos folgen demnächst.


16.04.2012
Dextro Energy World Triathlon Sydney
Beim ersten Rennen der World Triathlon Serie 2012 konnte ich meine Form im Hinblick auf die bevorstehende Triathlonsaison im Wettstreit mit den Besten der Welt unter Beweis stellen. Um 7.30 Uhr Ortszeit stürzten wir uns vor der beeindruckenden Kulisse der Sydney Opera in die Fluten. Im 19 Grad kalten Wasser konnte ich mich auf der Schwimmstecke im Neopren-Anzug behaupten und stieg als 17. aus dem Wasser. In der ersten Radgruppe arbeitete ich viel, um die Verfolgergruppe abzuhängen, allerdings waren die Mühen vergeblich und nach ca. 25 km rollte das Feld zusammen. Nach einem guten Wechsel auf die abschließende Laufstrecke hatte ich zunächst noch richtig Druck, nach der ersten Runde merkte ich allerdings, dass ich die 10km wohl etwas zu beherzt angegangen war. So musste ich einige ziehen lassen und erreichte letztlich einen passablen 26. Platz in einer Gesamtzeit von 02:03:41 Stunden mit nur 2:12 Minuten Rückstand auf die siegende Lokalmatadorin Erin Densham (AUS). Jetzt sehe ich optimistisch und voller Tatendrang den nächsten 6 Trainingswochen in Freiburg entgegen, wo ich mir zusammen mit meinem Trainier Lubos gezielt die Tempohärte für das nächste WTS-Rennen in Madrid holen werde.


02.04.2012
Koala!
Am Samstag habe ich tatsächlich am Ende eines harten aber guten Trainingstages einen Koalabären gesehen! Wie oft bin ich schon im Wald rumgelaufen und habe nach oben geschaut um einen zu entdecken. Auch beim Rad fahren habe ich schon das ein oder andere Mal den Straßenverkehr außer Acht gelassen und in die Baumwipfel geschaut, aber natürlich keinen gesehen. Als wir dann am Samstag nach Hause gelaufen sind stand die "Koala Ambulance" vor einem Haus und hoch oben im Eukalyptusbaum saß eine Bärin. Sie sollte am nächsten Tag nach unten gebracht werden und in ein ruhiges Gebiet gebracht werden. Koalas sind sehr vom Aussterben bedroht und werden hier deshalb sehr geschützt.
Glück sollen sie anscheinend auch bringen....wir werden sehen...;)!


26.03.2012
Mooloolaba
Mit dem 19. Platz beim Weltcup in Mooloolaba, meinem ersten Rennen der Saison, bin ich zufrieden. Es hat seinen Zweck erfüllt - das Wettkampf-Feeling ist wieder aufgeflammt, es hat Spaß gemacht und ich habe gemerkt dass die Grundlagen für diese Saison gelegt sind.
Das Schwimmen im Meer war sehr wellig und wir hatten gegen eine enorme Strömung zu kämpfen. Ich kam in dem lang gezogenen Feld so raus, dass ich in der zweiten Gruppe landete, die erste konnten wir auf der recht profilierten und windigen Radstrecke nicht mehr einholen. Beim Laufen habe ich versucht meine Kräfte gegen den Wind etwas zu schonen und im Zielsprint wurde ich Zweite der Dreiergruppe.
Nun glaube ich, kann ich mich ein wenig auf Sydney freuen, erstmal genieße ich aber die drei Wochen Training in Australien bis dahin.


24.03.2012
Noosa - der erste Wettkampf
Mittlerweile bin ich gut in Australien angekommen und morgen geht es schon mit dem ersten Wettkamp los - so richtig kann ich mir es noch nicht vorstellen.
Der Weltcup in Mooloolaba soll mir ein erstes Wettkampfgefühl bringen, als harte Trainingseinheit für die nächsten Rennen dienen und nicht zuletzt Spaß machen, sodass ich mich auf Sydney freuen kann. So langsam habe ich das Gefühl, dass sich das lange Trainingslager in Südafrika bemerkbar macht, allerdings fehlt der letzte Schliff noch etwas.
Diesen "letzten Schliff" hole ich mir dann in den darauf folgenden 3 Wochen in Noosa und denke, dass ich dann mit Freude nach Sydney fliegen werde.


14.03.2012
Wieder in Freiburg
Ich habe mich sehr gefreut wieder nach Freiburg zu kommen und genieße bei schönstem Frühlingswetter die Stadt, die Leute und das Leben. Seit gestern ist meine Erholungsphase ist vorbei und jetzt geht's wieder ab. Gestern stand ein schnelles Schwimmprogramm auf dem Plan, heute werde ich noch 200 er auf der Bahn laufen. Die letzten Wochen waren ruhig ich habe etwas trainiert und ansonsten die Ruhe genossen. Neben der Regeneration habe ich die Zeit dazu genutzt mich etwas um meine Sponsoren zu kümmern.
Nun freue ich mich neben der Zusammenarbeit mit Rieber, Das Fröhlich Band, USU, Trendhaus, Quest, Trendhaus, State of Balance und Haero Carbon wieder über meine Material Sponsoren Adidas eyewear, Skins, Stevens und Ultra Sports.


29.02.2012
Letzter Tag
Gleich geht's heim!
Nach 7 Wochen Trainingslager freuen ich mich jetzt richtig auf zu Hause. Die letzte Wochen konnte ich nochmal richtig gut trainieren aber jetzt ist der Ofen aus. Die Müdigkeit steckt irgendwie überall im Körper, der Kopf ist faul, die Beine lahm und die Arme schwer. Aber jetzt auf ich mich mindestens eine Woche lang erholen und dann geht's ab ;).


17.02.2012
Potchefstroom
Tja, so schnell kann es gehen, nun habe ich schon wieder ein paar Ruhetage.
Zwar habe ich mich am Anfang des zweiten Trainingsblocks recht gut gefühlt und dachte ich hätte mich in Kapstadt genügend erholt, aber vier Tage Erholung sind mir dann doch wohl etwas zu wenig. Für ganze fünf Tage hat die Energie gereicht und jetzt bin ich wieder ordentlich am Auftanken.
Mein heutiger Tag bestand eigentlich nur aus Frühstücken, Physio, Mittagessen, einkaufen, chillen, lesen, schreiben, Kaffee trinken und Abendessen. Nicht so aufregend aber bestimmt sehr Gewinn bringend.


9.02.2012
Capetown
Seit gestern bin ich zum 'Urlaub' für drei Tage in Kapstadt!
Nach unserem ersten Belastungsblock in Stellenbosch steht nun ein kleine Erholungsphase an, bevor wir dann am Donnerstag nach Potchefstrom fliegen. Jetzt genieße ich die Sonne, das planlose in den Tag reinleben und die Zeit für mich jede Minute und in vollen Zügen. Mir gehts gut. Natürlich bin ich müde aber ich denke, dass ich mich in den nächsten Tagen soweit erholen kann, dass ich den bevorstehenden Trainingsblock noch ganz gut durchziehen kann.
Gestern stand ich an der Waterfront auf einer Brücke auf der ich vor 8 Jahren während meines Afrikajahres schon stand. Das war ein etwas 'komisches' Gefühl. "Wenn ich damals schon gewusst hätte dass,...". Aber eigentlich auch ganz egal, denn es ist ja alles gut so, trotzdem geben einem solche Momente manchmal wieder einen Anstoß über das wunderbare Leben nach zu denken.


22.01.2012
Küstenstraße
Heute früh habe ich die wohl bis jetzt schönste Radausfahrt in diesem Jahr gemacht. 20km zum Meer dann 25km Küstenstraße, Wendepunkt und alles wieder zurück. Der Blick auf das Meer, die Strände und Buchten war einfach fantastisch. Danach ein gutes Frühstück, was will man Meer ;)?
Für den ersten Teil des zweiten Trainingslagers in Südafrika sind wir gerade in Stellenbosch. Hier ist es richtig heiß, das heißt wir machen früh morgens schon die erste Einheit, dann gehen wir mittags Schwimmen und bewegen uns dann abends noch etwas. In den Mittagspausen hängen wir entweder in einem der zahlreichen netten Kaffees ab oder wir liegen einfach im Bett.


01.01.2012
Silvesterlauf Britzingen
Das vergangene Jahr konnte ich mit einem ersten Platz beim Silvesterlauf in Britzingen abschließen. Auf der sehr profilierten Strecke bei starkem Wind bin ich mit einer Zeit von 37:04 als erste Frau ins Ziel gekommen. Der letzte Wettkampf im Jahr hat mir viel Spaß gemacht und ich habe die Stimmung an der Strecke und danach bei der Siegerehrung genossen.
Abends haben wir bei uns in der WG-Küche gefeiert. Traditionell gab es Raclette, wir haben gespielt, geschwätzt und viel gelacht.
Ich wünsche allen alles alles Gute für das nächste Jahr! Gesundheit, Glück und Sonne im Leben.


30.12.2011
Jahresende
Nach einem gemütlichen Weihnachtsfest und ein paar sehr schönen Tagen in Stuttgart werde ich mich heute wieder auf den Weg nach Freiburg machen. Morgen steht der Silvester Lauf in Britzingen auf dem Plan und danach steigt bei uns in der WG Küche die ultimative Silvester Party.
Trainingstechnisch waren die letzten zwei Wochen sehr ruhig. Ich hatte genügend Zeit für anderes, habe mich mit Freunden getroffen und habe unser alljährliches Klassentreffen am 23.12. genossen.
Jetzt freue ich mich auf den Schnee im Schwarzwald und werde ganz bald meine neuen Langlaufski einweihen.


16.12.2011
Potch 2011
Noch ein Belastungsblock und dann ist das erste Trainingslager der Saison 2011/2012 geschafft. Ganz genau sind es noch 50 km Laufen, 165 km Rad fahren, 15 km Schwimmen und 1x Krafttraining. Heute bin ich zwar richtig müde aber die letzten beiden Trainingstage werde ich schon auch noch schaffen...!
Wir hatten eine schöne Vorweihnachtszeit hier in Potch, auch wenn man von einer Weihnachtsstimmung nicht sehr viel mitbekommt. In der Sonne konnten wir richtig gut trainieren, haben ordentliche Grundlagen gelegt und jetzt freue ich mich auf den Winter in Deutschland.


01.12.2011
Kaffeefahrt in Südafrika
Seit Montag bin ich mal wieder mit der Nationalmannschaft in Südafrika im altbekannten Potchefstroom. Die letzten drei Tage dienten der Anpassung, morgen ist Entlastungstag und danach kann's losgehen. Heute am 1. Dezember, als ich mein erstes Adventskalender Päckchen öffnen durfte, ist mir mal wieder klar geworden was für ein Privileg es ist hier in der Sonne zu weilen. Das Leben kann so schön sein. Am Mittwoch hatten wir unsere erste Radausfahrt, eine Kaffeefahrt. Am Wendepunkt sah ich das Anja tatsächlich Kaffee in ihrer Radflasche hatte und musste herzlich lachen.


21.11.2011
Bundesweiter Vorlesetag
Am Freitag war ich im Rahmen des Vorlesetags, der in Freiburg unter dem Motto "Sport" stand, in der Kinder- und Jugendbibliothek im Rieselfeld. Nach einer kleinen Vorleserunde habe ich mich mit den Grundschülern über meinen Sport unterhalten und dabei sehr interessante Fragen gestellt bekommen. "Hast du einen Chef?" wollte ein Junge wissen, wie viele Kilometer ich insgesamt bei einem Wettkampf zurücklege haben wir gemeinsam ausgerechnet. Was ich essen dürfe, wie oft ich schon gewonnen habe, ob ich mir nach dem Schwimmen die Haar trockne und wie schnell ich sei wurde gerätselt.
Der Vormittag hat mir sehr viel Spaß gemacht und mal wieder die pädagogische Ader in mir hervortreten lassen. Abends wollte ich dann meiner WG aus der Zeitung vorlesen aber daran hatte keiner Interesse.


14.11.2011
Stand der Dinge nach 4 Wochen Training
So langsam habe ich das Gefühl, dass sich mein Körper nun wieder an die Belastung gewöhnt hat. Zwar habe ich mich, nachdem ich meine anfänglichen Schulterprobleme wieder im Griff hatte, erstmal beim Rad fahren ins Laub geworfen und habe mich danach erstmal ein paar Tage wie eine alte Dame bewegt, doch jetzt ist alles wieder fit. Fitter als vorher.
Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen des Schwimmens, diese Woche liegt der Schwerpunkt im Laufen. Da das Wetter bis vor ein paar Tagen noch so traumhaft war habe ich noch einige Kilometer auf dem Rad sammeln können und bin vorbereitet für das Trainingslager in Südafrika in zwei Wochen.


2.11.2011
Eröffnungslehrgang in Saarbrücken
Unser offizieller Saisonbeginn fand am Wochenende in Saarbrücken statt.
Nach der Trainingspause von 7 Wochen seit Peking, habe ich mich gefreut, alle wieder zu sehen und die Planungen für die nächste Saison zu erfahren. Der Tagesplan war noch recht gemütlich und nicht rein Triathlon spezifisch. Am Samstag waren wir im Wald unterwegs bei einem Outdoor Team Event. Mit GPS Geräten haben wir in zwei Gruppen verschiedene Punkte angesteuert an denen unterschiedliche Aufgaben auf uns warteten. Sonntags versuchten wir uns beim Basketball und Fußball spielen, nachmittags war ich bei spät herbstlichem Sonnenschein noch sehr schön an der Saar Fahrrad fahren.
Am Montag waren wir abends Klettern, den Vormittag verbrachte ich beim medizinischen Check und bei der Radvermessung. Nun bin ich diese Woche in Stuttgart und genieße das schöne Wetter noch um ein paar Radkilometer zu sammeln.


18.10.2011
Trainingsbeginn
Seit Montag bin ich in Freiburg und habe wieder mit dem Training begonnen. Nach einer vier wöchigen Trainingspause und einem sehr schönen Urlaub in New York und Florida habe ich mich richtig auf den Sport gefreut. Nun bin ich psychisch und physisch rundum erholt und kann mit viel Energie in die neue Saison starten. Mein Trainingsrevier für die nächsten Wochen wird erstmal Freiburg sein, bevor es dann im Dezember in den Süden gehen wird.


20.9.2011
Saisonabschluss in La Baule
Am Samstag konnte ich meine Saison mit einem Sieg im französischen Grand Prix krönen.
Bei etwas garstigem Wetter mit Regen und Wind wurden die 750 Meter der Schwimmdistanz in den Wellen des Atlantiks ausgetragen. Auf dem dritten Platz liegend konnte ich an Land schnell zu den Führenden aufschließen. Zusammen mit Melanie Annaheim (ebenfalls Team Chateauroux) und Jessica Harisson (Team Poissy) legten wir zu dritt die 20 Radkilometer an der Strandpromenade von La Baule zurück. Auf den letzten Metern teilten wir uns und ich ging zusammen mit Jess in Führung liegend auf die 5 Kilometer der Laufstrecke. Anfangs liefen wir zusammen, auf dem letzten Kilometer wollte ich dann nichts anbrennen lassen und zog, immer mit den Gedanke an meinen letzten Kilometer in London, das Tempo an. Bald tat sich eine Lücke auf und ich konnte meinen ersten Sieg in der französischen Liga feiern.
Jetzt freue ich mich auf die Pause. Mindestens drei Wochen lang kein Sport, viel freie Zeit um die Seele baumeln zu lassen und um Freunde zu treffen, ein Urlaub in New York und Florida steht auch vor der Tür. Auch wenn ich mich jetzt sehr auf die "Triathlon freie Zeit" freue und diese auch physisch und psychisch dringend brauche, bin ich trotzdem richtig motiviert und voller Vorfreude für nächstes Jahr und hoffe dass ich dann den nächsten Schritt machen kann.


13.9.2011
WCS Finale Peking
So ganz nach meinen Vorstellungen lief das Rennen am Sonntag leider nicht, dennoch kann ich auf eine gute Saison zurück blicken.
Die Vorbereitungen auf den letzten Wettkampf im Jahr verliefen nach Plan und ich habe mich nochmal richtig fit für die letzte Herausforderung gefühlt. Die Kulisse des einzigen Triathlonstadions der Welt am Ming Tomb Reservoir und die Olympiastrecke von 2008 waren mehr als motivierend und ich freute mich darauf auf dieser Strecke einen Wettkampf bestreiten zu dürfen. Als der Startschuss dann am Sonntag ertönte und wir uns in den 26 Grad warmen Stausee stürzten konnte ich mich im vordern Drittel des Feldes behaupten und kam nach 1,5 km recht gut aus dem Wasser. Leider waren die darauffolgenden Minuten auf dem Rad letztlich die Rennentscheidenden. Ich dachte, ich könnte die langgezogene Gruppe vor mir noch auf der ersten Gerade, bevor es den Berg hoch ging, einholen und trat, noch nicht in Radschuhen, am Anfang kräftig in die Pedale. Leider ging der Plan nicht auf und ich musste kurz vor dem Berg meine Schuhe noch anziehen. Dabei kamen von hinten einige, die noch in die Gruppe sprangen und ich blieb mit Emma Moffat, Rachel Klamer und einer Japanerin kurz hinter der Gruppe. Zu dem Zeitpunkt war ich mir sicher dass wir die Gruppe auf der Abfahrt holen würden aber trotz Einigkeit bei uns in der Gruppe, war der Druck vorne in der ca. 13 köpfigen Gruppe wohl höher. Der Abstand wuchs über die 40 km auf mehr als zwei Minuten an und wir kamen zu dreißigst in die zweite Wechselzone.
Nach einem guten Wechsel kämpfte ich auf den abschließenden 10 km um jeden Platz, am Ende landete ich auf Rang 22.
Die WM Wertung schließe ich nun auf dem 11. Platz ab freue mich trotz der verpassten Olympianorm über dieses Ergebnis. Am Anfang der Saison hätte ich das, wenn ich ehrlich, bin für dieses Jahr nicht erwartet.
Jetzt freue ich mich sehr auf die Pause und auf den Urlaub. Davor werde ich aber am nächsten Samstag noch beim Grand Prix in La Baule an der Startlinie stehen.


28.8.2011
Chilliger Sonntag
Trotz langem und teilweise auch hartem Training hatte ich am Sonntag einen sehr gechillten Tag. Nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück setzte ich mich aufs Rädle und strampelte Richtung Schwäbische Alb wo sich mein Freund Stefan mit meiner Schwester Heike und ihrem Freund Sebastian zum Klettern verabredet hatte. Oben angekommen waren die Kilometer noch nicht genug und ich fuhr noch ein Ründchen, die Steigen runter und wieder hoch, gegenüber den Schwarzwald sind das ja nur Hügel...;).
Nach etwa 3 1/2 Stunden erwartete mich meine Schwester schon mit meinen Laufschuhen und wir machten noch ein schnelles Koppelläufchen. 3 km schnell dann noch 3 km locker durch den Wald zum Kletter Spot. Dort gab es erst mal ein reichhaltiges Vesper und anschließend Klatsch und Tratsch zwischen Schwestern. Dabei hatte wir immer ein Auge bei den Jungs in der Wand und genossen die Sonne, die Natur und das Leben. Ich freute mich dabei auch schon wieder auf den Beginn der nächsten Saison, wenn ich als ein oder andere Krafteinheit auch wieder an den Felsen kann.
Nachdem wir wieder zu Hause waren schwangen sich Stefan und ich nach einem Kaffee nochmal mal für ein lockeres Läufchen in die Laufschuhe. 8 km lockerer Dauerlauf stand noch auf dem Plan, trotz schweren Beinen, in der Abendsonne ein Genuss.
Zum Abschluss des heiligen Sonntags und zum Krafttanken gingen wir in die Eselsmühle zum Zwiebelrostbraten essen.


23.8.2011
WCS Lausanne
Was für ein Wochenende - samstags Weltserien Rennen inklusive Sprint WM und am Sonntag die Staffel WM.
Im Gegensatz zu den übrigen Rennen der Weltmeisterschafts-Serie wurde das Rennen in Lausanne als Sprintrennen ausgetragen. Die Distanzen waren kürzer (nur etwa die Hälfte der olympischen Distanz) und wurden daher auch mit wesentlich höherem Tempo absolviert. Ich hatte im 24 Grad warmen Genfer See einen hervorragenden Start und kam am Anfang der ersten Gruppe aus dem Wasser. Um die beiden Ausreißerinnen Jenkins und Hall (beide GB), die ca. 20 Sekunden vorne lagen, einzuholen, drückte ich auf dem Rad aufs Tempo unter anderem auch um ein Auffahren der Verfolgergruppe zu verhindern. Doch trotz intensiven Bemühungen schafften die Verfolger in der letzten Radrunde doch noch den Anschluß an die Spitzengruppe. So ging ein relativ großes Feld auf die Laufstrecke, was mir an diesem Tag nicht so in die Karten spielte.
Auf den ersten Kilometern der Laufstrecke hatte ich mit schweren Beinen zu kämpfen, der harte Anstieg auf der Rad-Runde hatte mir etwas die Energie geraubt. Auf der zweiten Runde fühlte ich mich etwas besser und konnte noch etwas nach vorne laufen. Am Ende musste ich mich mit dem 14. Platz zufrieden geben. Das Ergebnis geht in Ordnung, aber dass ich in der Gesamtwertung zurückgefallen bin ärgert mich ein wenig. Ich rutschte von Platz 8 auf Platz 12, das Ergebnis am nächsten Tag brachte die Stimmung dann aber wieder ganz weit nach oben.
Denn einen Tag später wurde an gleicher Stelle die Weltmeisterschaft im Teamwettbewerb abgehalten. Bei dieser Wettkampfform besteht jedes Team aus zwei Männern und zwei Frauen, die abwechselnd starten, also Frau-Mann-Frau-Mann. Jedes Team-Mitglied absolviert einen Supersprint über 300 Meter Schwimmen, fünf Kilometer Radfahren und 1,5 Kilometer Laufen und klatscht dann den nächsten Starter ab. Zusammen mit Steffen Justus, Anja Dittmer und Maik Petzold bildete ich das Team Deutschland 1. Rund 30 Nationen kämpften um Weltmeisterschafts-Ehren wir hatten auch noch eine zweite Staffel am Start, die am Ende auf Platz 5 landete. Ich konnte recht entspannt an den Start gehen, zwar ist der Druck wenn man in einem Team an den Start geht etwas höher, aber ich mag es gemeinsam etwas zu schaffen. Das nimmt mir auch die Nervosität und gibt mir zusätzliche Motivation. Anja war unsere Starterin und sicherte uns gleich zu Beginn eine Position an der Spitze. Als Maik auf Rang drei liegend an mich übergab, dachte ich mir, "oh, das ist jetzt eine große Aufgabe, den Platz musst du verteidigen". Es gelang mir auf Platz zwei nach vorne zu schwimmen, mit Emmie Charayone (FRA) und Nicola Spirig (CH) ging ich 20 Sekunden hinter der Führenden Helen Jenkins auf die Radstrecke. In unveränderten Positionen ging es in den nächsten Wechsel. Nach dem Motto "alles was geht" holte ich auf der Laufstrecke nochmal alles und übergab auf Rang drei liegend an Steffen. Der machte ein richtig gutes Rennen, denn trotz einer Zeitstrafe, die wir kurz vor der Ziellinie absitzen mussten verteidigte er den dritten Rang gegen die Franzosen. Sieger wurden die Briten vor der Schweiz.
Ich hatte schon fast nicht mehr daran geglaubt, dass es auf Rang drei reicht und habe mit Anja im Zielbereich nur ganz angespannt auf die Leinwand geschaut und gezittert. Auf einmal sehen wir wie er als Dritter auf die Zielgerade biegt, drehen uns um und da kommt er tatsächlich ins Ziel gelaufen. Die Freude war natürlich riesig und das Erlebnis bei so einer Siegerehrung auf dem Treppchen zu stehen genial.


15.8.2011
Lilly, Wanda und Elisabeth
Drei kleine neue Erdenbürgerinnen hat es in unserem Freundeskreis diese Woche gegeben. Die Zwillinge Lilly und Wanda habe ich mit meinem Freund Stefan am Wochenende schon besucht. Heute habe ich ein bisschen einen festen Bizeps vom Baby halten. Elisabeth werden wir bestimmt bald noch kennen lernen. Auf jeden Fall ist es schön zu sehen wie klein das Glück doch sein kann.
Ein etwas anderes kleines Glück wünsche ich mir für Peking und ich arbeite daran. Nach dem Rennergebnis von London bin ich bis auf die Haarspitzen motiviert mich jetzt nochmal richtig auf das Finale zu konzentrieren und mir dort die Olympianorm zu sichern.
Nach drei Entlastungstagen in Stuttgart habe ich am Mittwoch in Freiburg wieder mit dem Training begonnen. Das Wochenende war sehr trainingsintensiv, ich habe ein paar richtig gute Einheiten gemacht und heute am Montag habe ich einen halben Entlastungstag, den ich etwas im Städtle genieße.
Nächstes Wochenende ist das WCS Rennen und gleichzeitig die Sprint WM in Lausanne. Ich freue mich sehr auf die kurze und knackige Herausforderung und außerdem auf den Staffelwettkampf am Sonntag.


10.8.2011
Tolles Rennen in London, doch kein Happy-End
Ich verpasste mit Platz 13 nur knapp die erste Chance zur Olympia-Qualifikation, in der WM-Wertung behalte ich aber Rang 8. Ich schwanke immer noch zwischen Wut und einer gewissen Freude über ein gelungenes Rennen. Allerdings habe ich alles gegeben und kann mir somit eigentlich nichts vorwerfen. Vor Anjas Leistung am Samstag ziehe ich den Hut, sie hat das Ticket verdient.
Ich kam ca. 30 Sekunden nach Sarah Haskins, der schnellsten Schwimmerin, auf Platz 35 liegend aus dem Wasser des Serpentine-Sees. Auf dem Rad startete ich erstmal eine kleine Aufholjagd und schaffte den Sprung in die Spitzengruppe. Es sah anfangs so aus als ob einige der guten Läuferinnen, die sich mit über einer Minute Rückstand im Verfolgerfeld befanden, keine Chance mehr haben würden den Rückstand auf der Radstrecke aufzuholen. Dies hätte mir natürlich voll in die Karten gespielt, zumal 5 Athletinnen zurück lagen, die im Gesamtergebnis vor mir rangieren. Um dieses mittlerweile 25-köpfige Verfolgerfeld auf Distanz zu halten, beteiligte ich mich intensiv an der Führungsarbeit. Leider teilten zu wenige der 33 Mitstreiterinnen in der Führungsgruppe das selbe Interesse und so kam es auf den letzten Kilometern der flachen Radstrecke doch noch zum Zusammenschluss der beiden Gruppen. Im geschlossenen Feld ging es somit in den letzten Wechsel.
Das hohe Anfangstempo auf der Laufstrecke konnte ich zunächst mitgehen, musste dann aber nach ca. zwei Kilometern die Spitzengruppe ziehen lassen und reihte mich ungefähr auf Platz 16 ein. Diese Position hielt ich bis ca. 3 km vor Schluss, dann biss ich nochmal richtig auf Zähne und kämpfte mich Position um Position nach vorne. Leider nur bis auf Rang 13, Barbara Riveros Diaz, die Gesamtführende konnte ich ganz knapp nicht mehr übersprinten. Wäre die Ziellinie 2 Meter weiter hinten gewesen sähe alles vielleicht ganz anders aus.
Aber gut, "was wäre wenn", gibt es nicht. Ich bin die 10 km noch nie so schnell gelaufen wie am Samstag und bin weiterhin auf Platz 8 in der Gesamtwertung. Damit gebe ich mich bis jetzt zufrieden und die Olympia Norm (Top 15 in Peking) hole ich mir in 5 Wochen!
Davor geht es in 2 Wochen nach Lausanne. Dort findet die Sprint-WM statt, die ebenfalls ein Rennen der WCS Serie ist. Sonntags wird dann noch die weltschnellste Staffel ermittelt. Darauf freue ich mich jetzt schon.


29.7.2011
Vorbereitung London
Nach zwei intensiven Trainingswochen bin ich seit gestern in Stuttgart und tanke hier nochmal die nötige Energie für das bevorstehende Rennen.
Heute ist wie jeden Freitag Ruhetag. Am Vormittag war ich erstmal gemütlich mit Freundinnen frühstücken, später gehe ich noch etwas Schwimmen und heute Abend lasse ich mich beim Physio nochmal gerade biegen. Die letzten Wochen in Freiburg habe ich trotz schlechtem Sommerwetter nochmal richtig gut trainiert. Letzten Sonntag waren wir alle zusammen (Kathrin, Ricarda und Andi (Böcherer)) richtig schön im und um den Kaiserstuhl Rad fahren. Ich hatte richtig Druck und habe den ein oder anderen Ortsschildsprint für mich entscheiden können. Nach schnellen 1000 ern auf der Bahn stand dann für den Rest der Woche eher Erholung auf dem Plan.


18.7.2011
Hamburg 2011
"Jetzt bin ich wieder in Hamburg" war mein spontaner Kommentar als wir im Shuttle vom Flughafen zum Hotel saßen. Das hat ganz gut mein Gefühl ausgedrückt, jetzt wieder bei meinem Heimrennen angekommen zu sein, ich hatte mich im Vorfeld richtig auf das Rennen gefreut.
Der Startschuss und der Sprung in die ca. 19 Grad kalte Alster erfolgte gestern um 15:30 Uhr. Beim Start kam ich gut weg, hatte mich allerdings ganz links auf dem Pontoon positioniert und damit die Außenkurve um die Bojen gewählt, wodurch ich ein paar Plätze hergeben musste.
Auf dem Rad musste ich auf den ersten Kilometer dann erstmal Gas geben um die vordere Gruppe zu erwischen, allerdings waren wir dann recht schnell eine ca 40-köpfige Spitzengruppe.Ich habe mich richtig gut gefühlt und konnte mir zwei Sprintprämien sichern.
Da wir quasi alle zusammen waren, fiel die Entscheidung dann beim Laufen. Nach einem schlechten zweiten Wechsel musste ich etwas auf die erste Gruppe auflaufen. Dann lief ich lange in einer kleinen Gruppe um Platz 10 bis ich nach 5 km den Angriff auf die Plätze 8 und 9 anging. Kurz vor der Zielgeraden hatte ich die beiden eingeholt, konnte mich aber im Sprint nicht gegen sie behaupten und landete letztlich auf dem 10. Platz.
Da das Rennen eine reine Laufentscheidung war bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich über eine weitere Top 10 Platzierung.
Jetzt geht es für die nächsten zwei Wochen nach Freiburg, um dort nochmal etwas an der Form zu feilen und dann kann London in drei Wochen kommen.


10.7.2011
Sonntags in Roth
Die Vorbereitungen für Hamburg sind in vollem Gange. Meinen letzten langen Trainingstag habe ich am Sonntag in Roth verbracht.
Natürlich nicht auf der Strecke sondern daneben.
"Der Hammer, Jungs und Mädels!" Dabei denke ich nicht nur Sebbi Kienle, Andi Raelert und Chrissi Wellington, die alle eine krasse Leistung gezeigt haben sondern auch an alle anderen Athleten, die sich dieser Herausforderung stellen. "Hut ab".
"Sage niemals nie", aber zur Zeit kann ich mir nicht vorstellen, dass ich diese Disziplin unserer Sportart jemals bewältigen würde. Die Schwimmstrecke und die 180km auf dem Rad, ok. Aber dann brauchte ich erstmal ein Schläfchen und eine riesige Portion Essen bevor es weiter gehen könnte.
Naja deshalb werde ich mich in den nächsten Tagen noch weiter auf das WCS Rennen in Hamburg vorbereiten und mich dann freuen, wenn ich nach 2 Stunden Gas geben erschöpft im Ziel bin.


27.6.2011
Entlastungsphase nach Kitzbühel
Nach dem Wettkampf in Kitzbühel ist die erste Saisonhälfte abgeschlossen und die Vorbereitungen für die zweite können jetzt beginnen. Mit den zwei 9. Plätzen bin ich auf Platz 9 in der Gesamtwertung. Das ist jetzt eine super Ausgangsbasis für den Rest und motiviert mich unglaublich.
In der ersten Hälfte der Woche hatte ich keinen Trainingsplan nur ein paar Rahmenvorgaben und somit sehr viel Zeit für außersportliches. Nach unserer Heimreise am Montag, einem langen Ausschlafen und einem ausgiebigen Frühstück, waren Kathrin und ich erstmal bei IKEA und haben uns neue Gartenmöbel gekauft. Der Rest das Tages verlief gemütlich und abends war ich noch bei der Physio.
Auch am Mittwoch ließ ich es erstmal gemütlich angehen. Eine Bikini Schwimmeinheit im Strandbad war der Auftakt, mittags war ich in der Stadt und abends habe ich mit Kathrin noch ein kleines Läufchen gemacht. Über das lange Wochenende war mein Freund in Freiburg, der Feiertag begann mit einem gemütlichen Frühstück im Garten und danach sind wir unsere Lieblingsrunde mit dem Rad, St Märgen-St. Peter gefahren. Nachmittags bewegten wir uns noch etwas im Nassen und sind anschließend zum Thailänder essen und danach direkt ins Kino gegangen.
So ein paar Tage die man nach Lust und Laune gestalten kann tun mir immer ganz gut. Einfach mal ein bisschen Zeit für anderes zu haben, so dass nicht immer das Training im Mittelpunkt steht. Nun freue ich mich aber auch wieder auf's Schwimmen, Rad fahren und Laufen und auf weitere Wettkämpfe.
Die nächste Station ist Hamburg und drei Wochen später dann London.


20.6.2011
WCS Rennen Kitzbühel
Nochmal der 9. Platz, ich freue mich riesig, dass ich meine Leistung von Madrid bestätigen konnte!
Das Rennen begann richtig gut, nach der ersten Schwimmrunde war ich an Position 6, danach musste ich etwas mehr kämpfen, konnte die erste Gruppe allerdings halten.
Das Anfangstempo war zunächst nicht so hoch, da wir alle etwas kalte Füße hatten und erst nach ca. 1 km fand jeder sein Tempo. Ich lief mit sehr viel Unterstützung von meiner Familie, Freunden und Teamkollegen von Position 11 auf Platz 9 und sicherte mir diesen im Schlussspurt.
In der Gesamtwertung der WM Serie stehe ich jetzt ebenfalls auf Platz 9.
Die nächsten Tage werde ich nun in Freiburg sein und erstmal sehr wenig und ganz ruhig trainieren. Dann wird die Vorbereitung für die Olympiaqualifikation, das WCS Rennen in London, beginnen.


06.6.2011
WCS Rennen Madrid
Platz neun beim zweiten Rennen der Weltserie, das erste Mal in den Top 10 - mein bestes Ergebnis bisher. Ich bin hochzufrieden und überglücklich.
Im See des Casa de Campo-Parks lief es für mich schon nach dem Start optimal. Die erste Schlüsselstelle des Rennens liegt beim Schwimmen an der erste Wendeboje, bei der es direkt nach knappen 300 Metern sehr eng zugeht. Durch ein gutes Anschwimmen auf der ersten Gerade konnte ich mich aus den "Schlägereien" aber so gut wie möglich raus halten und passierte diese Stelle ohne große Schwierigkeiten. In der zweiten und letzten Schwimmrunde hatte ich an der gleichen Boje zwar etwas mehr Probleme, dennoch gelang mir am Ende ein gutes Schwimm-Resultat und durch einen schnellen Spurt in die Wechselzone der Anschluss an die Spitzengruppe auf der Radstrecke.
Auf den 40 bergigen Rad-Kilometern hielt ich mich, um Kräfte zu sparen, in der 16-köpfigen Spitzengruppe eher etwas zurück. Allerdings ließ ich es mir nicht nehmen bei den Sprintprämien an der Spitze des Berges einen Gang hoch zu schalten und mir diese drei Mal zu sichern.
Ich wechselte schnell auf die 10 Kilometer lange Laufstrecke und hielt mich bis ins Finale auf Position acht. Dann gelang es Laura Bennett (USA) von hinten auf mich aufzuschließen. Da die vor uns liegende Sarah Groff (USA) in greifbarer Nähe lag und ich dachte, dass wir diese noch einholen könnten, zog ich das Tempo an. Meine Rechnung, Sarah einzuholen und Laura abzuhängen, ging allerdings nicht auf, statt dessen konnte Sarah den Abstand zu uns halten und Laura gewann den Zielsprint gegen mich.
In der Gesamtwertung stehe ich nach diesem Ergebnis auf Platz elf.
Die nächste Woche werde ich nun in Freiburg verbringen und dann am Sonntag, den 19.6. in Kitzbühel an der Startlinie zum dritten Rennen der Serie stehen.


30.5.2011
Citytriathlon Heilbronn - Staffel
Gestern bin ich beim Citytriathlon Heilbronn als Schwimmerin in der Ultra Sports Staffel gestartet.
Geschwommen sind wir im Neckar, 1km gegen den Strom und dann den zweiten Kilometer mit eingeschaltetem Turbo stromabwärts. Nach 24:06 min wurde ich als erste Staffelschwimmerin aus dem Wasser gezogen und habe unserem Radfahrer Marcel Bischof den Staffelstab übergeben. Dieser hatte leider nach 50 km einen Kettenriss und musste die verbleibenden 20km zu Fuß nach Hause laufen. Mein Freund Stefan, unser Läufer, ist dann etwas verspätet auf die Strecke gegangen und wir sind am Ende als 12. Staffel ins Ziel gekommen. Schade, aber zum Glück ist nichts passiert, Marcel nochmal "Hut ab" für deine sockige Laufleistung.
Ansonsten war die Woche nochmal trainingsintensiv. Am Dienstag haben wir lockeres Koppeltraining mit allen drei Disziplinen gemacht, am Mittwoch bin ich mit Daniel, Johannes, Veit und Ricarda sehr schön bergig Rad gefahren und am Donnerstag habe ich mit Johannes 400er auf der Bahn gemacht. Die Form stimmt, im Training fühle ich mich richtig gut, nun hoffe ich dass ich das in Madrid zeigen kann.
Für Madrid gilt: "Aller guten Dinge sind drei". Nach dem Sturz vor zwei Jahren und einem vermasselten Wettkampf letztes Jahr wird es in diesem Jahr ein guter Wettkampf werden.
Ich bin sehr optimistisch und freue mich auf das Rennen.


23.5.2011
Grand Prix Dunkerque
Heute Nacht bin ich glücklich und zufrieden aus Dunkerque zurückgekommen. Seit Samstagmorgen war ich mit Ricarda on the road - in den Norden Frankreichs und zurück. Anlass dafür war nicht nur die, daraus gewonnene, lange gemeinsame Zeit zum Quatschen um mal wieder alles Neue auszutauschen, sondern der zweite Wettkampf der französischen Triathlonliga, in der wir beide für das Team Chateauroux starten. Das Rennen lief super. Ich kam, hoffentlich nicht nur dank meines neuen „Mako“ Neoprens, als erste aus dem Wasser. Das Rad fahren hat trotz starkem Wind richtig Spaß gemacht und beim Laufen hatte ich den nötigen Druck. Durch einen Zielsprint konnte ich mich in meiner Gruppe durchsetzten und gelangte auf Platz 6. Mit der Mannschaft kamen wir leider nur auf den vierten Platz.
Ansonsten war diese Woche in Freiburg "full house". Carina hat uns diese Woche wieder besucht und am Dienstag ist Ricarda bei uns ins Haus eingezogen. Nachdem Kathrin vor Ostern nach Freiburg kam sind wir nun mit Chrissi 4 Triathleten im Hause. Da diese Woche endlich mal wieder alle, in Freiburg am Stützpunkt ansässigen Athleten, da waren und wir zusätzlich noch Besuch von Sebbi (Kienle) hatten, haben wir am Mittwoch nach den Tempoläufen in unserem Garten noch einen sehr schönen gemeinsamen Grillabend verbracht. Am Dienstag haben wir unsere erste Freiwasser-Einheit im Tunisee absolviert, es hat wieder sehr viel Spaß gemacht nicht nur im Becken seine Bahnen zu ziehen. Zwei Tage später sind wir 4 "Schwarzwaldmädels" mit dem Rad in den Bergen unterwegs gewesen.
Diese Woche werde ich bis Donnerstag in Freiburg nochmal viel trainieren und dann übers Wochenende bis zur Anreise nach Madrid in Suttgart sein. Am Sonntag werde ich in Heilbronn als Schwimmerin für die "Ultra Sports" Staffel an der Startlinie stehen.


15.5.2011
Entlastungswoche
Diese Woche stand ganz im Zeichen der körperlichen und geistigen Regeneration. Es war schön, mal wieder etwas Zeit für andere Sachen zu haben, wenn man nicht ständig im durchgeplanten Trainingsalltag steckt...am Montag habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Marmelade gekocht, donnerstags war ich in der Stadt und mal gemütlich auf dem Wochenmarkt, am Freitag konnte ich eine gute Freundin mal wieder treffen und am Sonntag Nachmittag war ich, wie es sich gehört, mit wunderschönem Blick auf das Dreisamtal, Kaffee trinken. Außerdem habe ich die Freibad Saison eröffnet, allerdings mit Neo, ohne wäre es noch sehr kalt gewesen.
Ab morgen geht es dann wieder zur Sache, mein Trainer Lubos ist jetzt wieder in Freiburg und die Vorbereitung für Madrid kann richtig starten.
Nächstes Wochenende werde ich in Frankreich, Dunkerque beim Grand prix starten.


09.5.2011
Erdbeerzeit
Seit dieser Woche gibt es die ersten Erdbeeren! Erdbeerquark mit Pfannkuchen...was gibt es besseres nach einer langer Trainingseinheit...
Dank der Verschiebung des zweiten Serien Rennens in Yokohama habe ich zur Zeit eine etwas längere Wettkampfpause und nutze die Zeit um nochmal ein paar Grundlagen zu legen. In den letzten Wochen habe ich viel, lange und hauptsächlich langsam trainiert. Highlights auf dem Rad waren die Schauinsland, Feldberg, Titisee, St. Peter Tour sowie die Umrundung des Kaiserstuhls und zu Fuß hatte ich ein paar sehr schöne Läufe bei denen ich im Wald immer wieder neue Wege entdeckte.
Neben dem Training ist das Leben in der Schwarzwaldstraße zur Zeit sehr chillig. Ich genieße es zu Hause zu sein und freue mich jetzt auf meine Ruhewoche.


28.4.2011
Es ist soweit
Juhu - meine neue Homepage ist endlich online. Viel Spaß beim Durchstöbern!


25.4.2011
Alles richtig gemacht!
Dieses Jahr bin ich seit vielen vielen Jahren über Ostern mal wieder zu Hause und habe damit alles richtig gemacht. Das Wetter hier in Freiburg ist traumhaft, die Sonne scheint und es hat mindestens 25 Grad. Alles blüht und ist wunderschön, in der Dreisam tummeln sich die Fischreiher schon wieder und bei uns in der Villakunterbunt spielt sich das Leben hauptsächlich im Garten ab. Gestern durfte ich dort schon Ostereier suchen und heute früh haben wir in der Sonne ein Osterfrühstück genossen.
Leider habe ich mich bei unserer ersten Grillparty der Saison etwas erkältet und musste deshalb einige Tage etwas ruhiger machen, diese Woche geht es dann aber mit dem Grundlagentraining weiter. Letzten Sonntag habe ich in Wallisellen das erste Rennen der Pro Sprint Serie in der Schweiz mitgemacht. 600 Meter Schwimmen im Becken, 15 Kilometer Radfahren und 4 Kilometer Laufen waren zu absolvieren.
Beim Schwimmen kam ich als Zweite aus dem Wasser, konnte meine Mitstreiterin aber schon am ersten Anstieg auf dem Rad vom Hinterrad schütteln. Die restlichen 15 Kilometer gings alleine weiter, wo ich dann auch das Rennen endgültig für mich entscheiden konnte. Den Sieg durfte ich dann quasi nur noch nach Hause laufen und kam mit zwei Minuten Vorsprung ins Ziel.

Noch eine kleine aber feine Anmerkung für alle Frauen und Mädels. Falls eure Wettkampfplanung noch nicht vollständig steht oder noch das ein oder andere Rennen Platz hat. Am 27.8.2011 findet in Wilhemshaven der erste reine Frauen Triathlon statt. Könnt es euch ja mal anschauen.


15.4.2011
Saisonauftakt in Sydney
Der erste Wettkampf im Jahr ist immer besonders aufregend. Man hat 4 Monate trainiert und freut sich nun alles raus zu lassen und zu zeigen was man kann, andererseits weiß man nicht wo man steht und ist gespannt wie fit seine Mitstreiter sind. Meine "heimliche Taktik" vor dem Rennen war, hoffen dass ich beim Schwimmen vorne mit aus dem Wasser komme, auf dem Rad Rabatz machen und beim Laufen konzentriert mein Ding machen. Ich hatte ein gutes Gefühl und wusste dass ich mich den Winter über und auch die drei Wochen in Australien gut vorbereitet hatte und war letztlich einfach sehr gespannt. Das Schwimmen im welligen Hafenbecken von Sydney vor der Oper lief super ich und bin mit der ersten Gruppe aus dem Wasser gekommen. Auf dem welligen und technisch anspruchsvollen Radkurs habe ich vorne mitgearbeitet und mir 2 der 9 Radprämien, die jede Runde ausgeschrieben waren, geholt. Nach einem passablem Wechsel gingen wir in einer recht großen Gruppe auf die Laufstrecke, die erste Runde konnte ich gut mitlaufen. Da ich nach dem Schwimmen meine Brille und Badekappe jedoch nicht ordnungsgemäß in die Box neben meinem Rad geworfen habe musste ich leider auf der Laufstrecke noch eine Strafe von 15 Sekunden in der Penaltybox absitzen. Das habe ich gleich nach der ersten Runde getan und konnte dann auch fast wieder auf die Gruppe auflaufen aber nach einem kleinen Krampf im Oberschenkel war diese dann nach dem Wendepunkt wieder etwas weiter weg. Die letzten 5 km habe ich dann zwar noch gekämpft um wieder ran zu kommen aber mit der vorherigen Radbelastung in den Beinen gelang es mir nicht mehr. Der 26. Platz ist zwar keine Top Platzierung aber ein guter Einstige in die Saison. Das Rennen hat Spaß gemacht und ich habe gesehen dass "was geht". Die nächste Zeit werde ich nun in Freiburg sein, ich freue mich auf den Frühling und Sommer.


27.3.2011
Hang-loose
Nach zwei Wochen in Australien möchte ich mich nun endlich mal melden. Nach anfänglichen verletzungsbedingten Schwierigkeiten habe ich mich nun gut in Australien eingelebt und konnte die letzte Woche nochmal richtig gut trainieren. Ich lebe hier zur Zeit in Noosa, einem kleinen Ort in Queensland, in einer lässigen WG mit Kathrin, Gregor und Johnny. Die Temperaturen sind sehr sommerlich, die australische Sonne hingegen hat uns heute etwas im Stich gelassen aber trotzdem haben wir super Trainingsbedingungen. Am Liebsten laufe ich im nahe gelegenen Nationalpark auf sandigen Trails mit Meerblick und halte nach Koalabären Ausschau. Bis jetzt habe ich noch keine gesehen, dafür macht es Spaß, all die tropischen Pflanzen zu bestaunen und immer mal wieder ein exotisches Tier über den Weg laufen zu sehen. Das Meer ist auch sehr einladend, am letzten Ruhetag war ich schwimmen und habe danach noch etwas am Strand gechillt. Selbstverständlich führe ich hier kein australisches Surferleben, dennoch habe ich mir "hang-loose" etwas zum Motto gemacht und versuche möglichst locker in die bevorstehende Wettkampf Saison zu starten.


11.3.2011
Sonnenschein in Freiburg
Als eine der wenigen zu Hause gebliebenen meiner Trainingsgruppe habe ich die letzten Tage in Freiburg noch mal sehr genossen. Bei herrlichem Sonnenschein konnte ich sehr schön Rad fahren und habe danach bei einem Cappuccino auf dem Balkon mit meiner Mitbewohnerin Adelheid die sommerlichen Temperaturen genossen. Leider zickt mein Knie zur Zeit etwas. Die Umfangsteigerungen im Laufen und Intensitäten beim Schwimmen und Rad fahren haben meine Muskeln und Gelenke wohl doch noch nicht so verkraftet. Nun ist in den nächsten Tage etwas Ruhe angesagt, ich fahre nach Stuttgart und werde mir ein schönes Wochenende mit meinem Freund machen. Am Montag fliege ich dann für vier Wochen nach Australien. Dort stehen schon die beiden ersten Wettkämpfe an, zuerst der Weltcup in Mooloolaba, dann zwei Wochen später das erste Serienrennen in Sydney.


12.2.2011
Potchefstroom 2011
Nach drei Wochen Trainingslager unter der Sonne Südafrikas bin ich seit heute Morgen wieder zurück. Wir hatten dort wie letztes Jahr wieder super Trainingsbedingungen und konnten uns, da Potch ansonsten nicht sehr viel bietet, voll auf das Training konzentrieren. Die Stimmung in der Gruppe war gut und wir hatten nicht nur beim Training auch eine Menge Spaß. Ich bin gut und verletzungsfrei durchgekommen und konnte am Ende nochmal richtig Gas geben. Die Schwerpunkte lagen beim Rad fahren und Laufen. Wir haben einige lange Radausfahrten gemacht und ich habe Laufkilometer gesammelt. An intensiveren Einheiten standen nur Bergläufe und Tempowechselläufe auf dem Plan und beim Schwimmen ebenfalls mehr submaximales. Jetzt steht eine Entlastungswoche an, werde ich bis Mittwoch noch in Stuttgart sein und dann nach Freiburg fahren.


4.2.2011
Grüße aus Südafrika
Nach einer Woche hier in Potchefstrom im Herzen Südafrikas, schicke ich allen ein bisschen Sonnenschein. Mir geht es gut hier. Die Sonne strahlt, der Himmel ist blau, der Pool ist warm und das Training läuft. Nach einer Anpassungsphase an die Höhe geht es in der nächste Woche dann etwas intensiver zur Sache. Die Schwerpunkte liegen beim Laufen und Rad fahren.
Der Trainingslager Alltag hat mich wieder eingeholt: Trainieren, Essen, ausruhen, schlafen, lesen, Physio, Kaffee trinken, Quatsch machen, lachen, telefonieren, mailen, .... alles wie immer.


10.1.2011
Wintertraining
Die erste Trainingswoche in diesem Jahr habe ich in Fiesch in der Schweiz verbracht. Der BWTV war dort im Trainingslager und um ein gutes Trainingsumfeld zu haben, schloss ich mich mit Freunden der Gruppe an.
Wir wohnten in einem Chalet nicht weit weg vom Hallenbad, zur Liftstation konnte man laufen und zum Langlaufen waren es ca. 15 min mit dem Auto. Begonnen hat die Woche mit einem Schwimm-, Snowboard- und Athletik Tag. Die darauffolgenden Tage war ich vormittags immer Schwimmen und dann Langlaufen bzw. auch noch einmal auch auf der Abfahrtspiste. Die Laufkilometer waren diese Woche etwas mager, dafür habe ich sehr viel Athletiktraining gemacht und dafür gesorgt, dass ich bei der Kälte nicht krank werde.
Das alte Jahr habe ich in Bietigheim mit dem Silvesterlauf abgeschlossen. Mit einer Zeit von 40:51min über 11,2 km errang ich bei einem Topstarterfeld den 9. Platz und bin mit dem Ergebnis zufrieden.
Ich wünsche allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr! Lassen wir es krachen...


23.12.2010
Trainingslager Südafrika, Stellenbosch
Seit Montag bin ich wieder zurück vom ersten Lehrgang mit der Nationalmannschaft in der Sonne. Wir hatten drei gute Trainingswochen in Stellenbosch mit zwar, wie uns mitgeteilt wurde, für südafrikanische Verhältnisse schlechtem Wetter aber über 28 Grad und Sonne finde ich kann man nicht meckern.
Die Trainingsbedingungen waren super. Geschwommen sind wir im Freibad, das zwar zugegebener Maßen manchmal etwas kalt war aber dafür ein einmaliges Panorama bot. Da wir nur Mountainbikes dabei hatten konnten wir wunderschön im angerenzenden Nationalpark biken. Das war zu Saisonbeginn eine schöne Abwechslung und zudem ein gutes Kraftausdauer Trainingsmittel. Die Laufstrecken führten am Stadtrand durch die Weinberge oder am Fluss entlang zum Park und auf die Rasenflächen der Uni. Wir haben hauptsächlich Grundlagen trainiert, nur hin und wieder stand ein Tempodauerlauf auf dem Plan oder beim Schwimmen etwas im Übergangsbereich. Die erste Woche habe ich ruhig angehen lassen und bin wieder gut ins Training reingekommen.
Dann habe ich mir leider, genau nach einer Woche, beim biken bei einem harmlosen Sturz die Wade mit dem Kettenblatt aufgeschnitten und musste aus der Pampa mit dem Pick-up geholt und ins Krankenhaus zum Nähen gebracht werden. Glücklicherweise war es nur Haut, die in Mitleidenschaft gezogen wurde und ich konnte schon nach zwei Tagen wieder Rad fahren und dann auch schnell wieder Laufen. Zum Glück, denn sonst hätte ich womöglich einen sehr schönen Tag in Kapstadt verpasst an dem wir auf den Tafelberg hoch und wieder runter gelaufen sind. Nach diesem 2:30 Stunden Lauf haben wir noch im Atlantik gebadet und haben am Strand zu Abend gegessen.
Danach war ich 3 Tage erst mal richtig fertig aber die letzte Woche konnte ich dann nochmal richtig reinhauen und freue mich jetzt auf die Regenerationsphase und auf Weihnachten. Bis nach Neujahr werde ich in Stuttgart sein und am 2. Januar für eine Woche zum Skifahren in die Schweiz gehen.